Ratgeber
Kurz gefasst: Was Trockenstapellager ist
Ein Trockenstapellager – Dry Stack – ist ein Regalsystem, in dem Boote übereinander gestapelt und mit einem Stapler ein- und ausgelagert werden. Statt jedes Boot auf einem eigenen Stellplatz abzustützen, nutzt das System die Höhe und packt viele leichtere Motorboote auf kleiner Grundfläche. Auf Wunsch wird ein Boot mit dem Stapler aus dem Regal geholt, zu Wasser gelassen und nach der Fahrt zurückgestapelt.
Das eignet sich gut für flachbodige Motorboote bis zu einer bestimmten Größe und für Betriebe mit hohem Slippaufkommen. Tiefe Kielyachten, schwere Verdränger und große Boote passen dagegen nicht ins Regal – sie bleiben bei der klassischen Trockenlagerung auf Stützen und Kielstützen. Das Stapelregal und der Stapler sind dabei Fremdausrüstung des Marina- oder Werftbetriebs; KIPAC liefert die Stützen, Kielstützen und Bootswiegen für den Teil der Flotte, der konventionell an Land steht. Für die übergeordnete Werft- und Marina-Ausrüstung ist der verlinkte Leitfaden hilfreich.
Ratgeber
Wie Dry Stack funktioniert
Das Prinzip ist Stapeln statt Stellen, und der Ablauf ist auf Tempo ausgelegt.
Die Boote liegen in einem mehrstöckigen Regal, meist auf gepolsterten Auflagen. Ein Marina-Stapler – ein Fremdgerät mit langen, gepolsterten Gabeln – hebt ein Boot ins Regal oder holt es heraus. Bei Bedarf wird das Boot zum Wasser gefahren, geslippt und nach der Rückkehr wieder eingestapelt. Für den Eigner bedeutet das einen schnellen, oft kurzfristigen Zugang zum Wasser ohne eigenen Liegeplatz oder eigene Abstützung.
Die Stärken sind Flächeneffizienz und Tempo bei vielen ähnlichen Booten. Die Grenzen liegen bei Gewicht, Tiefgang und Rumpfform: Was zu schwer, zu tief oder zu groß für Regal und Stapler ist, fällt aus dem System. Genau diese Boote – Kielyachten, schwere Motorboote – werden weiterhin klassisch auf Stützen gelagert, weshalb viele Betriebe beides parallel führen.
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Für welche Boote Dry Stack passt – und für welche nicht
Die Eignung entscheidet sich an Gewicht, Rumpfform und Nutzungsprofil.
| Bootstyp / Profil | Dry Stack | Klassische Trockenlagerung auf Stützen |
|---|---|---|
| Flachbodiges Motorboot, leicht | gut geeignet | möglich |
| Häufiges Slippen, kurzfristiger Zugang | stark | weniger flexibel |
| Tiefe Kielyacht | ungeeignet | Standard |
| Schwerer Verdränger / großes Boot | ungeeignet | Standard |
| Lange Standzeit (Winter) | möglich | sehr verbreitet |
Für einen Betrieb mit vielen leichten Motorbooten und hohem Slippaufkommen ist Dry Stack eine flächeneffiziente Lösung. Für gemischte Flotten mit Kielyachten und schweren Booten bleibt die klassische Trockenlagerung auf Stützen unverzichtbar. In der Praxis kombinieren viele Marinas beides: Regal für die leichten Motorboote, Stellplätze mit Stützen für den Rest. KIPAC deckt den Stützteil ab – Motorboot-Stützen, Kielstützen und Bootswiegen, abgestimmt auf die Boote, die konventionell stehen.
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Dry Stack und konventionelle Lagerung im Betrieb
Wer ein Trockenstapellager betreibt, plant es selten isoliert, sondern als Teil eines Lagerkonzepts.
Das Stapelregal und der Stapler bestimmen, wie viele leichte Boote auf kleiner Fläche untergebracht werden. Daneben braucht der Betrieb Stellplätze für die Boote, die nicht ins Regal passen – mit tragfähigem Untergrund, Stützen und Kielstützen in passenden Tragfähigkeiten und Arbeitszugang für Wartung. Beide Bereiche zusammen ergeben die Lagerkapazität.
Für den überwiegenden Teil eines Stapelbetriebs ist das Handling die tägliche Arbeit; für den konventionellen Teil sind es die Abstützung und der Stellplatz. Das Stapelsystem ist Fremdausrüstung; KIPAC liefert die CE-dokumentierten Stützen, Kielstützen und Bootswiegen für den konventionellen Teil und stimmt einen passenden Satz gegen die dort gelagerten Boote ab. So bleibt die gemischte Realität – Regal plus Stellplatz – mit konsistenter Ausrüstung beherrschbar.
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Häufige Fehler rund um Trockenstapellager
Beim Aufbau oder der Nutzung eines Stapelbetriebs wiederholen sich einige Fehler.
Der erste ist, alle Boote ins Regal zwingen zu wollen – Kielyachten und schwere Verdränger gehören nicht hinein und brauchen klassische Stützen. Der zweite ist, den konventionellen Teil zu vernachlässigen und Stellplätze mit ungeeigneten oder zu schwach dimensionierten Stützen zu bestücken. Der dritte ist, die Tragfähigkeit der Stützen für die schweren Boote am Durchschnitt statt am anspruchsvollsten Boot auszurichten.
Der vierte ist, den Untergrund der Stellfläche zu übersehen, sodass konzentrierte Lasten auf Boden stehen, der sich setzt. Der fünfte ist, Stapelhandling und konventionelle Lagerung getrennt zu planen, sodass der Betrieb zwei unkoordinierte Systeme führt. Der sechste ist, das Stapelregal als Fremdausrüstung mit der Stützausrüstung zu verwechseln – beides hat unterschiedliche Anforderungen. KIPAC deckt den Stützteil mit CE-dokumentierten Stützen, Kielstützen und Bootswiegen ab, gegen die konventionell gelagerten Boote ausgelegt.
Checkliste
Checkliste: Lagerkonzept mit Dry Stack
Festlegen, welche Boote ins Stapelregal passen und welche klassisch auf Stützen gelagert werden.
Die Grenzen von Regal und Stapler kennen, damit zu schwere oder zu tiefe Boote dem konventionellen Teil zugeordnet werden.
Für die nicht stapelbaren Boote Stellplätze mit tragfähigem Untergrund und Arbeitszugang vorsehen.
Stützen und Kielstützen am anspruchsvollsten konventionell gelagerten Boot ausrichten, nicht am Durchschnitt.
Bestätigen, dass die Stellfläche die konzentrierten Stützlasten aufnimmt.
Stapelhandling und konventionelle Lagerung als ein Lagerkonzept planen, nicht als zwei getrennte Systeme.
Für den Stützteil einen konsistenten, tragfähigkeitsgeprüften Satz wählen, der zu den gelagerten Booten passt.
Ausrüstung
Verwandte KIPAC Ausrüstung
Verstellbare Stützsysteme für Motorboote in der Trockenlagerung.
AUSRÜSTUNG ANSEHEN →Technische Kielstützen für Lastaufnahme während der Lagerung.
AUSRÜSTUNG ANSEHEN →Transportwagen zum Bewegen und Positionieren von Booten in Werkstätten und Marinas.
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AUSRÜSTUNG ANSEHEN →FAQ
FAQ
Ein Trockenstapellager – Dry Stack – ist ein Regalsystem, in dem Boote übereinander gestapelt und mit einem Stapler ein- und ausgelagert werden. Es nutzt die Höhe statt der Fläche und eignet sich für leichtere Motorboote mit hohem Slippaufkommen. Tiefe Kielyachten und schwere Boote passen nicht ins Regal und bleiben bei der klassischen Trockenlagerung auf Stützen.
Für tiefe Kielyachten, schwere Verdränger und große Boote, die zu schwer, zu tief oder zu groß für Regal und Stapler sind. Diese Boote werden weiterhin klassisch auf Stützen und Kielstützen gelagert. Viele Marinas kombinieren daher Stapelregal für leichte Motorboote und Stellplätze mit Stützen für den Rest.
Nein. Stapelregale und Stapler sind Fremdausrüstung des Marina- oder Werftbetriebs. KIPAC fertigt die Stützen, Kielstützen und Bootswiegen für den konventionellen Teil der Lagerung – also für die Boote, die nicht im Regal, sondern auf Stellplätzen an Land stehen.
Ja, das ist sogar üblich. Leichte Motorboote werden gestapelt, Kielyachten und schwere Boote auf Stützen gelagert. Wichtig ist, beide Bereiche als ein Lagerkonzept zu planen: Regalkapazität plus Stellplätze mit tragfähigem Untergrund und passend dimensionierten Stützen. KIPAC deckt den Stützteil ab.
KIPAC fertigt CE-dokumentierte Motorboot-Stützen, Kielstützen und Bootswiegen für die Boote, die nicht ins Stapelregal passen. Ein konsistenter, tragfähigkeitsgeprüfter Satz wird gegen die konventionell gelagerten Boote ausgelegt, damit Stellplatz und Abstützung zum Bestand passen.
